Festivalkalender 2017

Dienstag, 26.9. Eröffnungskonzert

Drei große Komponisten am Eröffnungsabend!

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Mittwoch, 27.9.

Ins 20.Jahrhundert ragt der Konzertabend mit dem Clair-Obscur Saxophon Quartett, dem Amatis Piano Trio und natürlich dem Vogler Quartett.
Im Kriegsgefangenenlager komponierte Messiaen 1941 das "Quartett für das Ende der Zeit", er bezog sich auf die Offenbarung des Johannes: "....Es soll hinfort keine Zeit mehr sein, sondern in den Tagen, wenn der siebente Engel seine Stimme erheben und seine Posaune blasen wird, dann ist vollendet das Geheimnis Gottes."
Die Besetzung orientierte sich an den im Lager verfügbaren Musikern.

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Donnerstag, 28.9.

Der amerikanische Musiker und Komponist Philip Glass feierte im Januar seinen 80. Geburtstag. Er selbst bestätigte einmal die Vermutung, dass die Streichquartette wohl der Komponisten tiefste Ergründungen ihrer selbst seien, "in an odd way.." "Mishima" ist die Musik zum gleichnamigen Film über Yukio Mishima, der sein Leben mit einem rituellen Selbstmord beschloss.
Adolf Busch (1891-1952) war erster Geiger in einem Streichquartett, hinterließ aber auch etwa 70 Kompositionen, die nach und nach entdeckt werden.
Camile Saint Saëns (1835-1921) erlaubte sich im "Karnaval der Tiere" den Spaß die Musik seiner Zeit zu parodieren, die Ausführung überlässt er den vielen Tieren..zu denen er auch die Pianisten und die Fossilien zählt...

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Freitag, 29.9.

Ab 18 Uhr 30 erleben Sie den Komponisten Sven-Ingo Koch im Gespräch mit dem Musikwissenschaftler Wolfgang Korb. "Die Liebe zur Linie", ein Kompositionsauftrag des Vogler Quartetts an Sven-Ingo Koch (gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung) berührt die Musiker, so sagt Tim Vogler über Sven-Ingo Koch:
"Sven Ingo Koch ist letztlich, bei aller Modernität, ein romantischer Komponist. Er schreibt mikrotonale Musik, mit Viertel- und Achteltönen. Detaillierteste Spielanweisungen, feinste Textur der Musik. Aber eine überraschende Klanglichkeit, Schönheit, eine ganz eigene Poesie. Es gibt Melodien, und die Mikrotonalität entwickelt einen sonoren Zusammenklang, der neu und anrührend zugleich wirkt."


clair-obsur, das sind vier Saxophone, mit der Pianistin und Echopreisträgerin Elisaveta Blumina präsentiert das Berliner Quartett ein unterhaltsames jazzig-jüdisches Programm.

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Samstag, 30.9.

Im Mannlich Gymnasium, aber nicht nur für Schüler, gibt es auch in diesem Jahr ein Zusammenspiel von Musik und Literatur.
"Auch hatte der Prinz für allerlei Zerstreuung Sorge getragen. Da waren Gaukler und Komödianten, Musikanten und Tänzer – da war Schönheit und Wein. All dies und dazu das Gefühl der Sicherheit war drinnen in der Burg – draußen war der rote Tod..." – Edgar Allan Poe sorgt mit der "Maske des roten Todes" für Grusel am Vormittag.
Die Harfe spielt die Hauptrolle in den Kompositionen von Saint-Saëns, Débussy und Caplet.

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Sonntag, 1.10.

Der Abend führt zunächst ins pianistische Russland des 20. Jahrhunderts, nach der Pause bringt das Vogler Quartett das "Flickwerk eines Wahnsinnigen" (so sahen es manche von Beethovens Zeitgenossen) zu Gehör: das Streichquartett opus 59/2 e-moll. Die Brücke nach Russland bildet das Zitat einer russischen Melodie im scherzo, eine Hommage an den Auftraggeber Fürst Rasumowski.

"Ich bin ein Nichts, ein Spiel, bin Freiheit, bin das Leben. Ich bin eine Grenze, ein Gipfel. Ich bin Gott."
Skrjabin, der 1872 in Moskau geborene Pianist, galt als Exzentriker, als anspuchsvoll, radikal sein Werk.

Grigori Frid, 1915 in Petersburg geboren, wurde zwölfjährig mit seiner Familie von Stalin in die sibirische Verbannung geschickt, so begann er sein Musikstudium in Irkutsk.

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Montag, 2.10.

Nach Petersburg entführt Sie der Countertenor Jochen Kowalski in der herlichen Kulisse des "Landschloss Fasanerie Zweibrücken", Hotel und Restaurant bieten die Möglichkeit zum längeren Verweilen.

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Dienstag, 3.10. Abschlusskonzert

Schubert und Schostakowitsch, Streichquartett pur am letzten Tag der Kammermusiktage 2017.
Zu acht geht es in die Schlussrunde, gemeinsam mit dem Goldmund Quartett erklingt eine Komposition von Reinhold Glière, einem russischen Komponisten des 20.Jahrhunderts,

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