Pauline Sachse

    Pauline Sachse, Viola

     

     

    Konzert 1 - Eröffnung - am 27.9.

     

     

Pauline Sachse

In ihrer Auseinandersetzung mit stilistischer Vielfalt wählt sie aufführungspraktische Mittel wie Darmsaiten, verschiedene Stimmungen und entsprechende Bögen, die eine dem Zeitgeist der Epoche entsprechende lebendige Artikulation und Klangsprache ermöglichen. Sie arbeitet mit Komponisten wie Jörg Widmann, Peteris Vasks, Christian Jost und Kit Armstrong und wirkte an diversen Uraufführungen mit.

Pauline Sachses breit gefächertes Repertoire spiegelt sich auch in ihrer Diskographie wider. So hat sie neben Werken von Schumann, Brahms, Schostakowitsch und Hindemith auch verschiedene Ersteinspielungen realisiert, z.B. die der „Hamlet Echoes“ von Christian Jost oder verschiedener frühklassischer Sonaten von Franz Benda und Giorgio Antoniotto. Sowohl die CD „Viola Galante“ als auch ihre Einspielung der Schostakowitsch-Sonate und Schuberts „Schwanengesang“ mit der Pianistin Lauma Skride erschienen auf der Longlist zum „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ und wurden von der Presse hochgelobt.

Im Oktober 2019 übernahm die gebürtige Hamburgerin die Professur für Viola an der Musikhochschule Lübeck. In gleicher Position lehrte sie von 2013 bis 2019 an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Zuvor war Pauline Sachse Solobratschistin des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin und Gastprofessorin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.

An der Hochschule für Musik Hanns Eisler erhielt sie auch ihre Ausbildung bei Tabea Zimmermann, deren Assistenz sie 2007 übernahm. Weiterführende Studien absolvierte sie unter anderem an der Yale University USA sowie beim Alban Berg Quartett.

Sie spielt eine Viola von Paolo Maggini (Brescia) aus dem Jahre 1610 sowie einen Neubau von Patrick Robin.