Kulturzentrum Saalbau Homburg
Der Homburger Saalbau bei Nacht. Foto: Stadt Homburg

Heimstatt des Festivals

Kulturzentrum Saalbau Homburg,
Zweibrücker Straße 22,
66424 Homburg,
Deutschland

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Der große Saal des Kulturzentrums Saalbau in Homburg mit seiner schönen Empore und 700 Plätzen ist 2016 Spielort für das erste und das letzte Konzert. Schon immer spielt der Saalbau eine zentrale Rolle bei den Internationalen Kammermusiktagen Homburg. Dabei besticht der Raum nicht eben durch kammermusikalische Atmosphäre, es herrscht nüchterne Klarheit vor, ist aber seit dem Umbau und der Wiedereröffnung im Jahr 2001 auf dem neuesten Stand der Technik.

Nach veröffentlichter Meinung der Stadt Homburg werden „das geistige und gesellschaftliche Klima sowie die Lebensqualität einer Stadt durch das Kulturangebot maßgeblich bestimmt. Dies macht zugleich die Visitenkarte einer Stadt aus. Das Kulturleben einer Stadt braucht geeignete Räumlichkeiten“, heißt es in einer Imagebroschüre zur feierlichen Wiedereröffnung, der wir an dieser Stelle ausdrücklich zustimmen wollen.

Dieser Wiedereröffnung war vorausgegangen, dass der 1931 fertiggestellte Saalbau in die Jahre gekommen war und viele Unzulänglichkeiten aufwies, die Künstlern und Besuchern nicht mehr zumutbar waren. Der von manchen geforderte Abbruch des Gebäudes mit anschließendem Neubau eines Kulturhauses verbot sich schon aus Kostengründen.

Die vom damaligen Oberbürgermeister Reiner Ulmcke vorgeschlagene Neugestaltung des Saalbaues fand im Stadtrat eine Mehrheit. Das Ergebnis der Entscheidung kann sich sehen lassen. Laut Stadt haben wir seither „eine Veranstaltungsstätte, die einer Kreis- und Universitätsstadt würdig ist. Das Kulturzentrum Saalbau bietet unter anderem ein angemessenes Foyer, zeitgemäße Künstlergarderoben, eine moderne Bühnentechnik, eine Galerie, einen Glasaufzug sowie einen attraktiven Gastronomiebetrieb.


Applaus für die Konzerte im Kulturzentrum Saalbau. Foto: Astrid Karger

Der Saalbau in seiner heutigen Form schafft demnach ideale Voraussetzungen, das Homburger Kulturprogramm zu bereichern und zu fördern. Zu den Internationalen Kammermusiktagen Homburg beispielsweise kommen Künstler, die auf allen Kontinenten begeistert empfangen werden. In diesem Zusammenhang noch einmal ein bemerkenswertes Zitat aus besagter Broschüre, an dem sich die Stadtoberen messen lassen sollten: „Ansehen und Anziehungskraft einer Stadt werden wesentlich durch das Kulturprogramm geprägt, das die Menschen zusammenführt und das Gemeinschaftsleben bereichert. Im Wettstreit der Städte untereinander hat es Gewicht und Aussagekraft. Homburg hat sich so zu einem kulturellen Mittelpunkt der Region entwickelt. Die Förderung der Kultur gehört auch in Zeiten leerer Kassen zu den kommunalen Kernaufgaben. Die Kreis- und Universitätsstadt Homburg legt seit Jahren Wert auf ein Kulturprogramm, das den Ansprüchen eines aufgeschlossenen und sachkundigen Publikums entspricht. Unsere Stadt wurde auf diese Weise zum Treffpunkt zahlreicher Besucher aus nah und fern, die im Homburger Musentempel Freude und Erbauung finden.“

Bei den Homburger Meisterkonzerten und den Internationalen Kammermusiktagen Homburg begeistern Solisten und Ensembles von Weltruf die Zuhörer. Auch die Theater- und Kleinkunstveranstaltungen mit Spitzenbesetzungen finden ein lebhaftes Echo. Am 27. September beginnen die 21.Internationalen Kammermusiktage Homburg mit dem Eröffnungskonzert im Saalbau, am 3. Oktober enden sie mit dem Abschlusskonzert im Saalbau.